Denis Moschitto & Evrim Sen / Hackerland
Der Hackertype hat hierzulande in Form des Films "23" ein neues Klientel rekrutiert. Aber vermeintliches
Millionengeschäft hin, KGB wilde Welt her, die Spezie Hacker ist einfach eine verdammt spannende. "Hackerland", ein Sachbuch-Reportage-Zwitter von zwei jungen Kölnern, die schon seit
Jahren ihre Zeit an der Tastatur verbringen, gibt Einblick in eine Kultur, die im Computerzeitalter auch als schlichte "Jugendkultur" mit dem
großen Vorzeichen "Spaß" eine Berechtigung hat. Vielen ist die Szene ein Rätsel und der Mythos folglich schnell zur Hand. Moschitto und Sen, u.a.
Organisatoren der Hackerkonvention "Cologne Conference", wollen durch zahlreiche Informationen über die legale und illegale Hackerwelt, ihre
Begrifflichkeit und ihre partyanarchistischen Grundsätze das Gespenst zwar nicht entmystifizieren, aber immerhin so freundlich vorstellen, dass
auch der gemeine Leser/Computerfreak Lust auf ein Tête-á-Tête (Doigt-á-Doigt?) mit der bürofernen Tastenwelt bekommt.
DC
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